US-Wahlkampf

Nach Donald Trumps Triumph will auch Ben Carson aufgeben

Das Feld bei den US-Republikanern lichtet sich weiter: Nun signalisiert auch Ben Carson seinen Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen.

Ben Carson will nicht mehr. Am Mittwoch kündigte er an, aus dem Rennen der Republikaner um die US-Präsidentschaftskandidatur aussteigen zu wollen.

Ben Carson will nicht mehr. Am Mittwoch kündigte er an, aus dem Rennen der Republikaner um die US-Präsidentschaftskandidatur aussteigen zu wollen.

Foto: CARLO ALLEGRI / REUTERS

Washington.  Ben Carson bereitet offensichtlich seinen Rückzug aus dem Rennen der Republikaner um das Weiße Haus vor. Der frühere Kinder-Neurochirurg (64) erklärte am Mittwoch in einer Mitteilung: „Im Lichte der Ergebnisse des Super Tuesday sehe ich für meine weitere Kampagne keinen politischen Weg.“

Carson war als einer von 17 Bewerbern im Feld der republikanischen Bewerber gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren. In den Vorwahlstaaten hatte Carson nirgendwo eine Chance und war stets weit abgeschlagen geblieben. Als Außenseiter des politischen Systems hatte der ehemalige Arzt aber einige Sympathien bekommen.

Carson kündigte für die kommenden Tage eine Erklärung an. An der nächsten TV-Debatte der Republikaner in Detroit wird er nicht mehr teilnehmen.

Sollte Carson endgültig aussteigen, wären im Rennen der Republikaner noch vier Kandidaten: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich. Zuletzt hatte sich Jeb Bush offiziell zurückgezogen. (dpa)