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Umfrage von AfD-Chefin Petry: Mehrheit für offene Grenzen

Die Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, auf einer Pressekonferenz in Mainz (Rheinland-Pfalz).

Die Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, auf einer Pressekonferenz in Mainz (Rheinland-Pfalz).

Foto: Fredrik Von Erichsen / dpa

Auf Twitter startete AfD-Chefin Petry eine Umfrage, ob die deutschen Grenze abgeriegelt werden soll. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.

Berlin.  Das war wohl ein Eigentor: In einer Twitter-Umfrage der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry haben sich die Teilnehmer klar gegen die Schließung der Grenzen in der Flüchtlingskrise ausgesprochen. Knapp 7000 Menschen nahmen an der Befragung teil. Die Umfrage sei als eine Abfrage eines Meinungsbildes zu verstehen, teilte ein AfD-Sprecher mit.

„Asyl bedeutet: Wenn jemand verfolgt wird, nehmen wir ihn auf. Sonst nicht“, schrieb Petry am Samstag im Internetdienst Twitter. Die darauffolgende Frage, ob Deutschland die Grenzen nun abriegeln solle, beantworteten 78 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „nein, lasst es wie es ist“. Nur 22 Prozent wählten die Antwort „ja, wir schaffen es nicht“.

Nutzer des Internetdienstes Twitter können eine Umfrage mit bis zu vier Antwortmöglichkeiten tweeten. Diese „Polls“ können bis zu sieben Tage offen bleiben. Die Beteiligung an einer Befragung ist anonym. (dpa)

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