Selbstmordattentat

Frau aus Deutschland stirbt nach Terroranschlag von Istanbul

In der Nähe der Hagia Sophia sprengte sich der Attentäter in die Luft und riss zwölf Deutsche mit in den Tod.

In der Nähe der Hagia Sophia sprengte sich der Attentäter in die Luft und riss zwölf Deutsche mit in den Tod.

Foto: MURAD SEZER / REUTERS

Einen Monat nach dem Anschlag von Istanbul hat sich die Zahl der deutschen Opfer erhöht. Eine 52-jährige Frau erlag ihren Verletzungen.

Offenbach.  Der Terroranschlag in Istanbul hat ein weiteres deutsches Opfer gefordert. Mehr als einen Monat nach dem Attentat erlag eine 52-jährige Frau aus dem Landkreis Aschaffenburg in einer Offenbacher Klinik am Sonntag ihren Verletzungen. Das bestätigte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums.

Die Frau gehörte zusammen mit ihrem Mann zu der deutschen Reisegruppe, in deren Nähe sich ein syrischer Selbstmordattentäter am 12. Januar in die Luft gesprengt hatte. Ihr Ehemann wurde dabei nur leicht verletzt. Das Attentat ereignete sich nahe der Hagia Sophia im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet. Insgesamt zwölf Deutsche kostete der Anschlag nunmehr das Leben, mehrere wurden verletzt.

BKA: Kein gezielter Anschlag auf Deutsche

Dass der Anschlag gezielt Deutsche galt, schloss das BKA aus. Die türkischen Sicherheitsbehörden machten die Terrororganisation Islamistischer Staat für den Anschlag verantwortlich. (bk/dpa)

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