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Donald Trump ruft in den USA zum Boykott von Apple auf

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump fordert zum Apple-Boykott auf.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump fordert zum Apple-Boykott auf.

Foto: Richard Ellis / dpa

Apple will trotz richterlicher Anordnung dem FBI Zugang zu Daten auf iPhones verwehren. Donald Trump ruft nun zum Apple-Boykott auf.

Washington.  Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ruft in den USA zum Boykott von Apple auf. Hintergrund ist eine Weigerung des Konzerns, das FBI beim Entsperren des iPhones eines Attentäters zu unterstützen. „Boykottiert Apple, bis sie das Passwort rausrücken“, sagte Trump am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina. „Tim Cook macht daraus eine große Nummer, wahrscheinlich um zu zeigen, wie liberal er ist.“

Unter manchen Tweets, die Trump von seinem Twitterprofil sendet, findet sich allerdings der Hinweis, dass er dies mit einem iPhone getan habe. Der 69-Jährige stellte aber rasch klar: „Ich nutze sowohl Apple als auch Samsung. Wenn Apple die Info über die Terroristen nicht an die Behörden gibt, werde ich nur noch Samsung nutzen, bis sie die Info rausgeben.“

Software würde Sicherheit schwächen

Apple war von einer US-Richterin angewiesen worden, dem FBI das Entsperren des iPhones zu ermöglichen. Das iPhone, um das es geht, war von Syed Rizwan Farook genutzt worden, der gemeinsam mit seiner Frau Anfang Dezember 14 Menschen im kalifornischen San Bernardino erschoss. Das Paar, das die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützt haben soll, starb in einem Gefecht mit der Polizei.

Unter anderem soll der Konzern per Software-Eingriff die Funktion abschalten, die alle Daten löscht, wenn zehn Mal das falsche Passwort eingegeben wurde. Apple-Chef Cook entgegnete, eine solche Software überhaupt zu entwickeln, würde die Sicherheit für alle schwächen. (dpa)

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