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Angela Merkel stärkt sich mit Pommes frites für EU-Gipfel

Walter Bau
Was nehmen wir denn da? Kanzlerin Angela Merkel sondierte am Freitag in einem Brüsseler Imbiss das Angebot – und entschied sich für klassische Pommes frites.

Was nehmen wir denn da? Kanzlerin Angela Merkel sondierte am Freitag in einem Brüsseler Imbiss das Angebot – und entschied sich für klassische Pommes frites.

Foto: STAFF / REUTERS

Nervennahrung für die Kanzlerin: In einer Pause beim Brüsseler EU-Gipfel gönnte sich Angela Merkel eine Tüte Pommes frites.

Brüssel.  So ein europäisches Gipfeltreffen kann echt nervig und stressig sein – dauernd dieses Streiten mit den Junckers, Camerons und Orbàns dieser Welt. Und Streiten macht offenbar auch hungrig. Kein Wunder also, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in einer Beratungspause in Brüssel einen kleinen Spaziergang gönnte – und dabei zielsicher eine nahe gelegene Imbissbude ansteuerte.

Merkel hatte es auf die belgische Pommes-Spezialität der berühmten „Maison Antoine“ am Place Jourdan abgesehen, eine Brüsseler Institution, die einen legendären Ruf genießt. Umliegende Kneipen gestatten sogar den Einlass mit Antoines Kartoffelspeise in der Hand. Ein Video zeigt die Regierungschefin mit Sicherheitsleuten – und mit einer Tüte Pommes frites in der Hand.

Zehn Minuten sei die Kanzlerin dafür zu Fuß gegangen, verlautete aus Delegationskreisen. Manche Passanten erkannten die deutsche Regierungschefin, schossen Fotos und machten Merkels kurze Stippvisite über den Kurzmitteilungsdienst Twitter bekannt.

Nichts verlautete dagegen zu der Frage, wie sich der Fast-Food-Ausflug mit den Diät-Vorsätzen der Kanzlerin verträgt. Angela Merkel hatte vor zwei Jahren nach einem Skiunfall mit einer strengen Diät zehn Kilo abgenommen – nicht zuletzt durch einen weitgehenden Verzicht auf fettiges Essen. Außerdem ist ja gerade Fastenzeit. Aber was soll’s: Wer sich die Nächte mit Alexis Tsipras und Donald Tusk um die Ohren schlagen muss, der hat genug gebüßt.

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