Aschermittwoch

AfD-Chef Höcke empfiehlt Merkel „Konfrontationstherapie“

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, beim politischen Aschermittwoch der AfD in Güsten (Sachsen-Anhalt).

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, beim politischen Aschermittwoch der AfD in Güsten (Sachsen-Anhalt).

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei dreht AfD-Chef Höcke auf: Er sieht die Alternative bei 30 Prozent und als Kanzlerpartei.

Güsten.  Der Thüringer AfD-Partei- und Fraktionschef Björn Höcke sieht seine Partei bundesweit mittelfristig bei 30 Prozent. Das sei realistisch, sagte er am Mittwoch beim Politischen Aschermittwoch dreier AfD-Landesverbände in Güsten in Sachsen-Anhalt. „Und die AfD hat das Potenzial, die neue Kanzlerpartei zu werden.“ Bei seinem Auftritt vor rund 150 Zuschauern attackierte Höcke vor allem die Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Unter langanhaltendem Beifall rief er, Krankheiten seien heilbar - „und für Frau Merkel könnte eine Konfrontationstherapie hilfreich sein“.

Höcke gilt als führender Vertreter des rechtsnationalen Flügels der Alternative für Deutschland. Die AfD-Landesverbände von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg hatten am Mittwoch zu einem gemeinsamen Politischen Aschermittwoch nach Sachsen-Anhalt geladen, wo am 13. März ein neuer Landtag gewählt wird. Umfragen hatten der AfD in diesem Bundesland zuletzt einen Stimmenanteil von bis zu 15 Prozent vorausgesagt. (dpa)

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