Kriminalität

13 Sprengstoffanschläge auf Asylunterkünfte

Das Bundeskriminalamt hat im vergangenen Jahr 13 Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte registriert, davon zwei in Mecklenburg-Vorpommern. Das berichtet die „Tageszeitung“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken. Demnach gab es fünf Angriffe in Sachsen, vier in Brandenburg, zwei in MV und jeweils einen in Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Neun der 13 Anschläge erfolgten im letzten Quartal 2015. Zuletzt hatte vor wenigen Tagen ein Anschlagversuch mit einer Handgranate in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) für Aufsehen gesorgt.