Politik

„Vielleicht möchte Müller lieber in die Opposition“

| Lesedauer: 3 Minuten

Zum Artikel: „Weg frei für die Stadt
in der Stadt“ vom 29. Januar

Nun hat Herr Müller sich mit der Änderung des Tempelhof-Gesetzes unter dem Deckmantel der Flüchtlingskrise für seine erlittene Schmach der Volksabstimmung doch noch rächen können, obwohl alle Parteien sich einig waren, dass die Änderung des Gesetzes politischer Selbstmord wäre. Allerdings werde ich den Verdacht nicht los, dass Herr Müller in Anbetracht der Probleme in unserer Stadt und seiner völligen Überforderung diese Tatsache billigend in Kauf nimmt und er sich anscheinend in der Opposition besser aufgehoben fühlt.

Andreas Körner, per Mail

„Demokratie hat fertig.“ Ein vor eineinhalb Jahren von rund 700.000 Bürgern erzwungener Volksentscheid wird von der Politik einfach vom Tisch gewischt. Ein Zeichen dafür, dass der Bürgerwille nicht sonderlich respektiert wird. Das dafür benutzte Argument, die Sachlage habe sich verändert und mache die Gesetzesänderung notwendig, ist ein Vorwand und kann auch in jeder anderen Situation angewendet werden. Das ist ein weiterer Anlass, der das bereits schwer angeschlagene Verhältnis der Bürger zu seinen Politikern belastet.

Rolf Lehmann, per Mail

Von Ausnahmen abgesehen wird nichts passieren

Zum Artikel: „WHO: Zika verbreitet sich explosionsartig“ vom 29. Januar

Macht doch die Leute nicht verrückt. Wenn es nach der WHO und den Medien gegangen wäre, würde kein Mensch mehr die Erde bevölkern. Sars, H5N1, Aids, Ebola ... etc.: Wie immer wird bis auf lokale Ausnahmen nichts passieren.

Marco Hardy Hartig, via Facebook

Kann Ackermann nicht einen kleinen Beitrag leisten?

Zum Artikel: „Deutsche Bank schwächelt zwei weitere Jahre“ vom 29. Januar

John Cryan, der erst seit einem halben Jahr im Amt ist, sagt, dass er sich für die Milliardenverluste der Deutschen Bank verantwortlich fühle. Kann der ständig lachende Josef Ackermann von seinen Millionen Euro Abfindungen nicht einen kleinen Beitrag leisten? Denn er trägt für die Milliardenverluste die tatsächliche Verantwortung. Er schweigt und lächelt, weil ihn offensichtlich die Verluste und die 9000 Entlassenen nicht interessieren. Er lebt nach dem Motto: Man lächelt, und die Welt lächelt zurück.

Irmela Christen, per Mail

30 Minuten U-Bahn-Fahren geht ja wohl ohne Kaffee

Zum Artikel: „Umwelthilfe fordert
Mehrwegbecher für Kaffee“, 30. Januar

Mehrweg an der Tankstelle oder am Kiosk? Wie soll das gehen? Lieber einen eigenen Thermobecher benutzen oder halt zahlen. Diese To-go-Mode verstehe ich sowieso nicht. Bei 30 Minuten U-Bahn-, Bus- oder was immer fahren, geht’s doch wohl auch ohne Kaffee. Bei Langstrecken mit dem Zug oder Fernbus ist das ja etwas völlig anderes.

Karsten Hitze, via Facebook

Finde ich gut. Dann sollte aber auch an den Fritten- und Wurstbuden für den sofortigen Verzehr Mehrweggeschirr zur Pflicht werden.

Heinz Dieter, via Facebook

Für solche Lügengeschichten wird wertvolle Zeit vergeudet

Zum Artikel: „Lügen in Zeiten der
Flüchtlingskrise“ vom 30. Januar

Vor einigen Wochen kam eine ähnliche Meldung, wonach eine Frau in Magdeburg oder Leipzig ebenfalls eine Vergewaltigung durch Flüchtlinge erfunden haben soll. Auch wenn es dann irgendwann herauskommt, Polizei und Staatsanwaltschaft haben dafür wertvolle Zeit verschwendet, die für andere wichtige Sachen hätte genutzt werden können. Nicht zu vergessen der Schaden, den ein eventuell festgenommener mutmaßlicher Täter davonträgt. Ich finde es schlimm, dass sowas in letzter Zeit immer häufiger passiert.

Ibra Him, via Facebook

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