Kundgebung

Journalisten bei AfD-Demo mit Pfefferspray attackiert

Bei einer Kundgebung der rechtspopulistischen AfD in Magdeburg wurden am Mittwoch mehrere Journalisten attackiert – mit Pfefferspray.

Rund 600 Menschen nahmen an der AfD-Demonstration in Magdeburg teil. Dabei wurden Medienvertreter am Mittwoch tätlich angegriffen.

Rund 600 Menschen nahmen an der AfD-Demonstration in Magdeburg teil. Dabei wurden Medienvertreter am Mittwoch tätlich angegriffen.

Foto: Peter Gercke / dpa

Magdeburg.  Bei einer AfD-Demonstration in Magdeburg sind Journalisten angegriffen worden. Das Kamerateam wurde aus der Menge heraus mit Pfefferspray attackiert, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochabend.

Die Journalisten wurden medizinisch versorgt. Der mutmaßliche Täter sei vorläufig festgenommen worden, ihn erwarte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. Zu der Demonstration der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) waren laut Polizei rund 600 Teilnehmer gekommen. Mitte Dezember waren es noch 750 gewesen, im November rund 1500. An einer Gegendemonstration beteiligten sich nach Polizeiangaben 150 Menschen.

Die Wahlkampfveranstaltung der AfD Sachsen-Anhalt stand unter dem Motto „Asyl-Chaos stoppen! Grenzen sichern!“. Unter den Rednern war auch der Thüringer Landeschef Björn Höcke. (dpa/epd)

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