Zuwanderung

Bayern will zwei Milliarden Euro mehr für Flüchtlingshilfe

Weil die Bundesregierung für den Flüchtlingszustrom verantwortlich sei, fordert Bayern nun mehr Geld. Der Bund zahle bisher zu wenig.

Bayerns Finanzminister Markus Söder verlangt mehr Geld für die Flüchtlingsunterbringung (Archivfoto).

Bayerns Finanzminister Markus Söder verlangt mehr Geld für die Flüchtlingsunterbringung (Archivfoto).

Foto: Sven Hoppe / dpa

München.  Für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen in Bayern fordert die Landesregierung nun weitere Finanzspritzen vom Bund. Dabei macht Bayern eine einfache Rechnung auf: Die Bundesregierung sei laut Markus Söder (CSU) „zu 100 Prozent“ für die hohen Flüchtlingszahlen verantwortlich und solle deshalb mehr als die bisherigen 17 Prozent der Kosten für die Flüchtlingsversorgung in Bayern zahlen.

Von Bayerns Finanzminister Söder hieß es, der Bund zahle bisher 570 Millionen von 3,3 Milliarden Euro. „Das Ganze ist ein gigantisches finanzielles Abenteuer“, sagte Söder zu Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik. „Man kann an der Stelle in Berlin nicht den Kopf in den Sand stecken.“ (dpa)

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