DDR-Zwangsausgesiedelte

Ramelow will bessere Entschädigung

Die Betroffenen von Zwangsumsiedlungen aus dem früheren DDR-Grenzgebiet sind nach Ansicht ihres Interessenverbandes noch immer benachteiligt. Die Bemessungsgrundlagen für Entschädigungen seien so gefasst, dass zahlreiche Menschen ohne Rückkehrmöglichkeit in ihre früheren Häuser an der einstigen deutsch-deutschen Grenze leer ausgingen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) strebt eine gemeinsame Bundesratsinitiative der Ostbundesländer zur Änderung der Entschädigungsgesetze an.