Raketenangriff

Eine Tote nach mutmaßlichem IS-Angriff im türkischen Kilis

Bei einem Raketenangriff auf eine Schule im türkischen Kilis ist ein Mensch getötet worden. Die Türkei macht den IS verantwortlich.

Die türkische Stadt Kilis liegt nahe der syrischen Grenze. Immer wieder kommt es dort zu Angriffen durch den IS, wie im Juli 2015 (Archivfoto).

Die türkische Stadt Kilis liegt nahe der syrischen Grenze. Immer wieder kommt es dort zu Angriffen durch den IS, wie im Juli 2015 (Archivfoto).

Foto: © Murad Sezer / Reuters / REUTERS

Istanbul.  Bei einer Explosion im südosttürkischen Kilis sind mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. Die Detonation habe sich auf einem Schulhof im Stadtzentrum ereignet, berichtete der türkische Sender „NTV“ am Montag. Die Türkei hat die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) für den Angriff verantwortlich gemacht.

Die Rakete sei vom IS in Syrien abgefeuert worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA unter Berufung auf Sicherheitskreise. Das hätten Radaraufzeichnungen ergeben.

Armee reagierte bereits auf Angriff

Nach Angaben der Provinzregierung von Kilis schlugen drei Raketen in der Stadt ein. Zwei seien auf einem leeren Feld nahe der Schule niedergegangen. Die Armee habe den Angriff „mit gleicher Münze“ heimgezahlt.

Bei der Getöteten soll es sich nach türkischen Angaben um eine Mitarbeiterin der Schule gehandelt haben. (rtr/dpa/jei)