Benzinsteuer

Reaktion auf Schäuble: "Nennt es doch Flüchtlingssteuer"

Schäuble denkt über eine neue Benzinsteuer nach, um die Kosten der Flüchtlingskrise zu bezahlen. Die Reaktionen der Menschen sind eindeutig.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Foto: dpa

Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise hat Wolfgang Schäuble (CDU) die Einführung einer Flüchtlingsabgabe innerhalb der EU vorgeschlagen. Eine zusätzliche Sonderabgabe auf Benzin solle die nötigen Finanzen aufzubringen. „Ich habe gesagt, wenn die Mittel in den nationalen Haushalten und dem europäischen Haushalt nicht ausreichen, dann lass uns zum Beispiel vereinbaren, dass wir eine Abgabe auf jeden Liter Benzin in einer bestimmten Höhe erheben“, sagte der Bundesfinanzminister der „Süddeutschen Zeitung“ am Samstag.

Bei den Menschen löste der Vorschlag Schäubles heftige Reaktionen aus. "Wenn der Feigling Zaster für Flüchtlinge braucht, soll der Feigling es auch Flüchtlingssteuer nennen", ereifert sich Karsten Kitzmann auf Facebook. Das sieht auch Maik Winkelmann so: "Sie sollen das Kind beim Namen nennen: 'Flüchtlingssteuer'!"

Marcel Srbrg dagegen findet: "Wer die Umwelt mit einem PKW verpestet, darf dafür auch gerne mehr zahlen."

Reinhard Babel nennt es "Kleptokratie", also eine Diebesherrschaft: "Kleptokratie! Das ist eine Unverschämtheit! Der Bürger wird ungefragt für ein Problem zur Kasse gebeten, dass es nicht gegeben hätte, wenn man die Bürger gefragt hätte. Ich schlage vor, die exorbitanten Bezüge und Pensionen dieser Politiker in entsprechendem Verhältnis zu kürzen, um diese Kosten zu decken."

"Die Deutschen durften sich doch wenigstens mal 'kurz freuen'", meint Gretchen Howell. "Aber damit muss auch wieder Schluss sein, denkt sich der regierende Schulmeister und Mahner. Nicht zu viel der Freude und der Freiheit für die Untertanen, sonst werden sie noch übermütig."

Andere würden gerne die Politiker selbst in die Zahlungspflicht nehmen. "Lustig, der Herr muss ja nicht seine Staatslimousine bezahlen", kritisiert Alexander Perl. "Bloß nicht mal an die Bevölkerung denken. Hauptsache, ich kriege mein Geld, um die falsche Flüchtlingspolitik zu finanzieren." Viele sehen vor allem den kleinen Mann geschröpft.

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