Washington –

Obamas Tränenrede gegen die Waffenlobby

Washington. Mehrmals wischte sich US-Präsident Barack Obama Tränen aus dem Gesicht, als er an das Schicksal von Opfern der Kriminalität mit Schusswaffen in seinem Land erinnerte. In einer emotionalen Rede hat er schärfere Regeln beim Umgang mit Schusswaffen angekündigt. „Wenn ein Kind kein Glas Aspirin aufschrauben kann – dann sollten wir auch sicherstellen, dass es keinen Abzug einer Waffe betätigen kann“, begründete der Präsident sein Vorhaben. Obama will vor allem die behördliche Durchleuchtung der Käufer und Verkäufer von Waffen ausweiten. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel Kriminelle oder psychisch Kranke an Waffen gelangen.

Der von den konservativen Republikanern dominierte US-Kongress blockiert eine Änderung von Gesetzen und verhindert damit ein härteres Durchgreifen im Kampf gegen den Missbrauch von Schusswaffen, der jährlich in den USA rund 30.000 Menschen das Leben kostet. Bei den nun geplanten Änderungen soll das Parlament per Verordnung umgangen werden.

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