Terrorismus

Polizei nimmt zehnten Verdächtigen nach Paris-Attacken fest

Razzien der Spezialeinheiten der belgischen Polizei finden seit den Anschlägen von Paris immer wieder statt, wie dieses Foto vom 20. Dezember zeigt.

Razzien der Spezialeinheiten der belgischen Polizei finden seit den Anschlägen von Paris immer wieder statt, wie dieses Foto vom 20. Dezember zeigt.

Foto: YVES HERMAN / REUTERS

Im Brüsseler Problemviertel Molenbeek wurde ein Terrorverdächtiger festgenommen. Ein weiterer Mann aus dem Stadtteil ist noch flüchtig.

Brüssel.  Die belgische Justiz hat nach den Anschlägen von Paris Mitte November Haftbefehl gegen einen weiteren Terrorverdächtigen erlassen. Dem 22-Jährigen werden Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung und terroristische Morde vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Brüssel mit.

Es sei die zehnte Person, die nach den Pariser Attacken mit 130 Toten in Belgien vorläufig in Haft genommen wurde. Der Mann mit belgischer Staatsangehörigkeit wurde bei einer Razzia im Brüsseler Stadtbezirk Molenbeek-St. Jean festgenommen.

Mutmaßlicher Terrorhelfer weiterhin flüchtig

Dabei stellten Polizisten etwa zehn Mobiltelefone sicher. Sie fanden aber weder Waffen noch Explosivstoffe. Aus Molenbeek stammt auch der Terrorverdächtige Salah Abdeslam, der an den Pariser Anschlägen beteiligt gewesen sein soll und weiter flüchtig ist.

Die Ermittler stellten keinen Zusammenhang her zu aktuellen Terrorwarnungen in Brüssel. Wegen dieser Warnungen war das Silvesterfeuerwerk in der belgischen Hauptstadt abgesagt worden. (dpa)

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