Politik

Yoga für Flüchtlinge

Wie geht man auf Menschen zu, deren Sprache man nicht spricht? Bettina Schuler (l., 40) ist Journalistin, Buchautorin und Yogalehrerin – und wählte Letzteres als Weg. In ihrer ersten ehrenamtlichen Yogastunde im Flüchtlingsheim in Spandau lernte sie vor zwei Jahren Arwa Idrees kennen. Die 49-Jährige (r.) war mit ihren zwei Kindern aus Damaskus vor dem Krieg geflohen. Yoga kannte sie in Syrien nicht, sagt Arwa – sie ist bis heute dabei. „Es macht einen aufmerksamer sich selbst und anderen gegenüber.“ Bettina sagt, sie habe viel über andere Kulturen gelernt. Die Frauen sind längst gute Freundinnen. Über diese Freundschaft hat Autorin Schuler jetzt ein Buch geschrieben: „Norahib bikom heißt Willkommen“ (Eden-Verlag) erscheint im April.

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