Syrien

Gefälschte IS-Pässe: Verbindung von Paris nach Deutschland

Nach den Terroranschlägen in Paris gibt es offenbar eine Spur nach Deutschland. Gefälschte Pässe stellen laut „Bild“ eine Verbindung her.

Ein Polizist kontrolliert den Pass eines Flüchtlings. Nach einem Bericht der „Bild“ sollen in Deutschland Flüchtlinge eingereist sein, die mit Pässen aus der Fälscherwerkstatt des IS reisten.

Ein Polizist kontrolliert den Pass eines Flüchtlings. Nach einem Bericht der „Bild“ sollen in Deutschland Flüchtlinge eingereist sein, die mit Pässen aus der Fälscherwerkstatt des IS reisten.

Foto: Nikos Arvanitidis / dpa

Berlin.  Sicherheitsbehörden haben offenbar eine Verbindung zwischen Pariser Attentätern und mindestens zehn in Deutschland untergetauchten syrischen Flüchtlingen entdeckt. Einem Bericht der „Bild“ zufolge hatten die Flüchtlinge Pässe, die aus der selben Fälscherwerkstatt stammen wie die der Terroristen.

Bei den Dokumenten soll es sich um gestohlene Original-Pässe handeln, die von Fälschern auf andere Identitäten ausgestellt wurden. Sie wurden offenbar vor den Paris-Anschlägen registriert und stammen aus Rakka, berichtet die „Bild“. Das ist die IS-Hochburg, die die Terrormiliz 2013 erobert hatte.

Die deutschen Behörden wissen demnach nicht, wo sich die echten oder vermeintlichen Flüchtlinge derzeit aufhalten. Fingerabdrücke sollen ihnen bei der Einreise nicht genommen worden sein. Es ist unklar, ob von den Unbekannten eine mögliche Bedrohung ausgeht. (law)