Anti-Terror-Einsatz

Irak: Neun Soldaten bei alliiertem Luftangriff getötet

Die USA unterstützen die irakische Regierung vor allem mit Luftangriffen beim Kampf gegen den IS. Jetzt kamen offenbar bei einem fehlgeleiteten Angriff irakische Soldaten ums Leben.

Die USA unterstützen die irakische Regierung vor allem mit Luftangriffen beim Kampf gegen den IS. Jetzt kamen offenbar bei einem fehlgeleiteten Angriff irakische Soldaten ums Leben.

Foto: Senior Airman Matthew Bruch / dpa

Neun irakische Soldaten sind offenbar bei einem Luftangriff getötet worden, der der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gelten sollte.

Bagdad/Washington.  Bei einem fehlgeleiteten Luftangriff des von den USA angeführten Bündnisses gegen die Terrormiliz IS sind nach irakischen Angaben neun irakische Soldaten getötet worden. Sein Ministerium habe eine Untersuchung angeordnet, sagte Verteidigungsminister Chaled al-Obeidi am Samstag laut der arabischen Nachrichtensite Alsumaria.

Al-Obeidi sagte, der Vorfall habe sich während eines Vorstoßes von Bodentruppen nahe der Stadt Falludscha ereignet. Da irakische Armeehubschrauber wegen schlechten Wetters nicht hätten fliegen können, hätten Flugzeuge der von den USA geführten Koalition den Bodentruppen Unterstützung aus der Luft gegeben. Bei einem der Angriffe seien auch irakische Soldaten getroffen worden.

Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Barack Obama für die Bekämpfung der radikalen Sunnitenmiliz Islamischer Staat (IS), Brett McGurk, sagte eine umfassende Untersuchung unter Beteiligung der irakischen Streitkräfte zu. Die Luftangriffe hatten eigentlich IS-Stellungen in Falludscha zum Ziel. (dpa/rtr)

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