Politik

„Gefährdung von Kindern wird in Kauf genommen“

| Lesedauer: 3 Minuten

Zum Artikel: „Sanierungsstau: Bezirke sollen Verantwortung für Schulen
abgeben“ vom 15. Dezember

Mit der Aufzählung der Mängel an den Berliner Schulen kann man problemlos

eine ganze Sonderausgabe der Berliner Morgenpost füllen. In vielen Fällen handelt es sich um Schäden, die definitiv eine Gefährdung der Kinder und Lehrer darstellen. Und häufig ließen sich diese auch mit geringem Aufwand beseitigen. Aus Protest gegen die Personalkürzungen wird dies aber von den Bezirksämtern bewusst unterlassen und die Gefährdung unserer Kinder vorsätzlich in Kauf genommen. Hier helfen nur noch Strafanzeigen, konsequente Disziplinarmaßnahmen und der kurzfristige Entzug der Zuständigkeit.

Ronald Mertins, Lichtenrade

Ein gelegentliches „Danke“ der Radfahrer wäre schön

Zum Artikel: „Fahrradfahrer wollen bessere Bedingungen“ vom 11. Dezember

Worüber ich mich ständig ärgere, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin: Ich stehe bei Rot an der Ampel. Ein Fußgänger geht aber bei Rot über die Kreuzung – kommt ja keiner. Das Gleiche bei Radfahrern. Ich stehe geduldig und warte auf Grün. Und dann stelle ich fest, dass die Radfahrer kaum ein „Danke“ übrig haben, wenn man ihnen in engen Straßen durch den Halt Sicherheit geben will. Wo ist da das Fairplay und freundliche Miteinander geblieben?

Horst Röhnert, Steglitz

Die meisten in der CDU denken eher wie Seehofer

Zum Artikel: „Leichtes Spiel für Merkel“ vom 15. Dezember

Wenn es in der CDU ehrlich zuginge, müsste Herr Seehofer mit deutlich stärkerem Beifall auf deren Parteitag begrüßt werden als die Kanzlerin, denn die meisten der Teilnehmer denken in Wahrheit eher so wie er, sagen es nur nicht, weil sie um ihre Pöstchen bangen.

Peter Knief, per Mail

Wahl von vier Frauen ins Parlament ist nur ein Bluff

Zum Artikel: „In Saudi-Arabien machen jetzt auch Frauen Politik“, 14. Dezember

Frauen im Parlament Saudi-Arabiens seien ein historischer Meilenstein, sagen einige westliche Politiker. Von historisch würde ich jedoch erst dann reden, wenn die ersten christlichen Kandidaten im Parlament sitzen, in allen Bücherläden Saudi-Arabiens Bibeln frei verkäuflich sind und nicht zuletzt die Leidenden und unter Todesgefahr ausharrenden Christen endlich ihre Gemeinde- häuser und Kirchen eröffnen. Doch solange noch die abgeschlagenen Köpfe unserer christlichen Brüder und Schwestern über den Asphalt rollen, ist die Wahl der vorsortierten Kandidatinnen ein bitterböser Bluff, um das Schlächter-Image der Machthaber werbeträchtig aufzuhübschen.

J. Kretschmann, Villingen-Schwenningen

Behördenchef kann nur mit dem Personal arbeiten, das er hat

Zum Artikel: „Folgen eines Rücktritts“ vom 11. Dezember

Auch als Amtsleiter kann man nur mit dem Material und dem Personal arbeiten, das zur Verfügung steht. Stellt mehr und besser geschulte Mitarbeiter zur Verfügung und in Nullkommanichts bessern sich die Ergebnisse.

Irene Kirchhoff-Mulder, via Facebook

Berlin ist, wenn der Regierende Bürgermeister seine Unfähigkeit damit kaschieren will, dass er den Lageso-Chef als Bauernopfer hernimmt.

Seb Kowalke, via Facebook

Grönemeyer hat sinnvoll geholfen – ganz im Stillen

Zum Artikel: „Das Lageso öffnet seine Zelte“ vom 15. Dezember

Man kann über das kleingeistige Gerede („Marketing-Gag“ ) nur den Kopf schütteln: Grönemeyer hat sinnvoll geholfen. Und zwar allein wegen der Hilfe selbst und eben ganz im Stillen. Und damit hebt er sich wohltuend von Großmäulern und Stammtisch-Schweigern ab.

Andreas R. Wiese, via Facebook

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