Politik

Die sieben größten Berliner Peinlichkeiten

Lageso Das Landesamt für Gesundheit und Soziales ist zuständig für das Registrieren von Flüchtlingen. In anderen Kommunen werden Öffnungszeiten verlängert, Abläufe beschleunigt, Aufgaben zusammengelegt. In Berlin stehen jede Nacht Hunderte Menschen in der Kälte, um morgens einen Termin zu ergattern. Wer erfolglos bleibt, muss nächste Nacht wieder ran.

Bürgerämter Für Meldeangelegenheiten ist das Bezirksamt zuständig; Termine gibt es im Internet-Kalender. In der Hauptstadt der Start-ups fanden sich rasch junge Tüftler, die den Kalender quasi hackten und nun Termine verkaufen.

Flughafen Schon lange nicht mehr witzig. Fast 1300 Tage sind seit der geplanten Eröffnung vergangen. Wird es 2017 so weit sein? Lieber keine Prognosen. Dafür jeden Tag eine Million Euro Kosten.

Gerhart-Hauptmann-Schule Hier sind die letzten jener Flüchtlinge untergekommen, die vor zwei Jahren auf dem Oranienplatz campierten, um gegen die Residenzpflicht zu protestieren. Erst als die Ratten liefen, wurde das Camp geschlossen. Die letzten der Camper besetzten ein Schulgebäude, was vom Bezirk geduldet wird. Lerneffekt: Wer lange genug zeltet, bekommt zur Belohnung ein ganzes Haus.

Görlitzer Park Eine der größten Attraktionen unter Rucksacktouristen: Nirgendwo auf der Welt dient ein Park derart offen dem Marihuana-Verkauf wie hier. Die Anwohner sind’s leid, die Polizei verzweifelt an unklaren politischen Vorgaben, die Dealer verkaufen weiter.

Marode Schulen Jeden Tag neue Meldungen von ekligen Toiletten, undichten Dächern, kaputten Fenstern. Der Zustand mancher Berliner Schule liegt allerdings nicht an Finanzproblemen, sondern eher am Unwillen der zuständigen Stellen, Fördergelder abzurufen.

S-Bahn Banges Warten auf die ersten Schneeflocken. Mit Galgenhumor erwarten die Berliner die gewohnt schlechten Ausreden. Dennoch darf der Betreiber, die Deutsche Bahn, immer weitermachen.

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