München –

Zschäpe will sich erst im Januar zu Fragen äußern

München.  Im NSU-Prozess will die Hauptangeklagte Beate Zschäpe erst im kommenden Jahr Fragen der Richter beantworten. Zschäpe werde sich auch nach ihrer Erklärung vom vergangenen Mittwoch nur schriftlich äußern, sagte ihr Verteidiger Mathias Grasel am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München. „Wir werden den Fragenkatalog in den nächsten Tagen abarbeiten“, kündigte Grasel an.

Am Dienstag erkundigte sich Richter Manfred Götzl bei Zschäpe nach Einzelheiten ihrer Erklärung, die Grasel verlesen hatte. So will der Richter Details zu Zschäpes Verhältnis und ihren Gesprächen mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wissen, mit denen sie zusammenlebte. Die beiden sollen die Morde und Anschläge begangen haben. Zschäpe und vier weitere Angeklagte stehen als mutmaßliche Mittäter und Helfer vor Gericht. Böhnhardt und Mundlos nahmen sich 2011 das Leben.

( rtr )

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