Terrorismus

Trotz Terrorwarnung: Alltag kehrt in Brüssel langsam zurück

Der Anblick schwerbewaffneter Soldaten mitten in der Innenstadt von Brüssel bleibt ungewohnt, die Touristen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Der Anblick schwerbewaffneter Soldaten mitten in der Innenstadt von Brüssel bleibt ungewohnt, die Touristen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Foto: Laurent Dubrule / dpa

Museen und Geschäfte öffnen nach und nach wieder ihre Türen. Doch die Terrorwarnung zeigt weiter Auswirkungen auf Brüssels Alltag.

Brüssel.  Trotz höchster Terrorwarnstufe beginnt das Leben in Brüssel sich langsam wieder zu normalisieren. Das Atomium, Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt, öffnete am Dienstag ebenso wie benachbarte Einrichtungen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Auch städtische Museen sollten ab Dienstag nach und nach wieder öffnen. Das Naturkundemuseum und andere staatliche Museen sollten hingegen voraussichtlich bis Freitag geschlossen bleiben.

Große Geschäfte in den Randbezirken Brüssels kehrten langsam zum Alltag zurück. Der Sportausstatter Decathlon blieb zwar geschlossen. Das Möbelhaus Ikea entschied laut Belga hingegen am Morgen, seine zwei Filialen im Großraum Brüssel mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen wieder zu öffnen.

Straßenbahnen fahren wieder

Die U-Bahn stand weiter still, Straßenbahnen fuhren aber zum größten Teil, mehr Busse waren unterwegs als noch am Montag. Schulen sollten ab Mittwoch wieder öffnen. Schwerbewaffnete Polizisten und Soldaten patrouillierten weiter auf den Straßen.

Die maximale Terrorwarnstufe 4 soll nach Ankündigung der belgischen Regierung noch bis kommenden Montag in der Hauptstadt gelten. Sie war am Samstag ausgerufen worden, weil die Regierung ähnliche Anschläge wie in Paris befürchtet. Gefahndet wird nach wie vor nach mehreren Terrorverdächtigen, die sich in und um Brüssel aufhalten sollen. (dpa)

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