Sicherheit

„Geplanter Terrorangriff“ in Hannover kurzfristig vereitelt?

Sollten beim Länderspiel in Hannover Bomben gezündet werden? Diese Informationen hatte laut einem Medienbericht der Verfassungsschutz.

Kurz vor dem Anpfiff war das Länderspiel Deutschland – Niederlande am vergangenen Dienstag abgesagt, das Stadion in Hannover wurde evakuiert

Kurz vor dem Anpfiff war das Länderspiel Deutschland – Niederlande am vergangenen Dienstag abgesagt, das Stadion in Hannover wurde evakuiert

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Frankfurt/Main.  Ein „minutiös geplanter Terrorangriff“ auf das Fußball-Länderspiel am vergangenen Dienstag in Hannover ist nach Zeitungsinformationen nur kurzfristig durch die Absage des Spiels gescheitert. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Die Gruppe, die den Anschlag demnach plante, könne immer noch zuschlagen.

Der französische Geheimdienst habe dem deutschen Verfassungsschutz mitgeteilt, dass eine Terroristengruppe fünf Bomben zünden wolle – drei davon im Stadion, eine an einer Bushaltestelle und eine an einem Bahnhof, berichtete die FAS. Es seien auch Namen von Terroristen mitgeteilt worden. Den Sicherheitsbehörden seien diese bisher nicht bekanntgewesen. Um diese Personen zu finden, würden nun sogenannte Gefährder beobachtet.

Seit Donnerstag ermittelt der Generalbundesanwalt nach der Absage des Fußball-Länderspiels Deutschland-Niederlande. In Hannover wurde bislang kein Sprengstoff gefunden - laut „FAS“-Bericht möglicherweise wegen der rechtzeitigen Spielabsage, aufgrund derer die Gruppe ihre Anschläge verschoben habe. (dpa)


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