Zeitumstellung

Studie belegt negative Effekte der Sommerzeit

Die Zeitumstellung bekommt den Menschen schlechter als bisher vermutet. Es gebe vermehrte Anhaltspunkte dafür, dass sich der menschliche Biorhythmus selbst vier Wochen nach der Umstellung „nur unvollständig beziehungsweise gar nicht“ anpasst, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten für den Forschungsausschuss des Bundestages, aus dem die „Rheinische Post“ zitiert. Auch die Wirkung des Stresshormons Cortisol folge nicht der veränderten Uhrzeit, sondern dem Sonnenaufgang. Für die ursprünglich mit der Sommerzeit verbundene Aussicht auf Energieeinsparungen fanden die Forscher kaum Belege: Die Einsparung liege bei weniger als 0,03 Prozent des Endenergieverbrauchs eines Landes.