Kongo

Polizei geht gewaltsam gegen Demonstranten vor

In der Republik Kongo sind Sicherheitskräfte den zweiten Tag in Folge mit Tränengas und Warnschüssen gegen Demonstranten vorgegangen, die gegen ein für Sonntag geplantes Referendum protestierten. Sie versuchten, Hunderte Demonstranten in der Hauptstadt Brazzaville auseinanderzutreiben. Am Dienstag waren vier Menschen getötet worden, als die Polizei auf eine Gruppe Demonstranten schoss. Die Opposition wirft Präsident Denis Sassou Nguesso vor, sich mit dem Referendum, in dem über eine Begrenzung von Amtszeiten abgestimmt werden soll, den Weg für eine weitere Amtszeit eröffnen zu wollen. In dem zentralafrikanischen Staat stehen im kommenden Jahr Wahlen an.

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