Washington

Joe Biden will doch nicht Präsident der USA werden

Washington. Amerikas Vizepräsident Joe Biden hat am Mittwoch die wochenlangen Spekulationen um einen verspäteten Einstieg in das Rennen der Demokraten für das Präsidentenamt beendet. Der 72-Jährige sagte, die Zeit reiche nicht mehr aus, um bis zu den Anfang 2016 beginnenden Vorwahlen einen schlagkräftigen und erfolgreichen Wahlkampfapparat aufzubauen.

Bei seiner kurzfristig anberaumten Rede im Rosengarten des Weißen Hauses macht Biden an der Seite des amtierenden Präsidenten Barack Obama dennoch deutlich, dass er sich weiter mit Nachdruck einmischen und alles tun werde, um das politische Erbe des ersten Schwarzen im Weißen Haus nicht zu beschädigen.

Unverhohlene Kritik übte Biden in seiner leidenschaftlichen Rede, die auch im Falle einer Kandidatur getragen hätte, an der demokratischen Favoritin Hillary Clinton. Die frühere First Lady hatte sich bei einer Fernsehdebatte kürzlich gerühmt, die Republikaner seien ihre „Feinde“. „Das sind unsere politischen Gegner“, sagte der traditionell um Ausgleich bemühte Biden, „nicht unsere Feinde.“

( diha )

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