Weißes Haus

Joe Biden will nicht US-Präsident werden

Hillary Clinton wird aufatmen: Joe Biden macht ihr keine parteiinterne Konkurrenz beim Anlauf auf das Präsidentenamt.

Seine Aussage war mit Spannung erwartet worden: Joe Biden steigt nicht in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ein.

Seine Aussage war mit Spannung erwartet worden: Joe Biden steigt nicht in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ein.

Foto: CARLOS BARRIA / REUTERS

Washington.  US-Vizepräsident Joe Biden wird sich nicht für die Nachfolge von Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten bewerben. Das gab der 72 Jahre alte Demokrat am Mittwoch in Washington bekannt. Seine Entscheidung war lange mit Spannung erwartet worden. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, er wolle antreten.

Mit seiner Absage bleiben mit Hillary Clinton sowie Senator Bernie Sanders aus dem Bundesstaat Vermont zwei Bewerber mit ernstzunehmenden Chancen um die Kandidatur für die demokratische Partei über. Die frühere Außenministerin und First Lady Clinton gilt als hohe Favoritin. Im Wahlkampf einbringen werde er sich, sagt Biden. „Ich werde zwar kein Kandidat sein, aber ich werde nicht leise sein.“

Er erklärte seinen Verzicht vor allem mit dem Tod seines Sohnes Beau. Die Trauer habe seine Entscheidung beeinflusst. Sein ältester Sohn war im Mai im Alter von 46 Jahren einem Hirntumor erlegen.