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Seehofer fordert ultimativ gerechte Lastenverteilung

Angesichts der immer weiter steigenden Flüchtlingszahlen hat CSU-Chef Horst Seehofer EU, Bund und Länder ultimativ und in scharfer Form zum Handeln aufgefordert. Auf der Herbstklausur der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Banz machte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag klar, dass er eine übermäßige Belastung Bayerns nicht länger hinnehmen will. Seehofer forderte eine gerechte Verteilung der Menschen innerhalb Deutschlands und Europas – und eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen. In Berlin gebe es aber nur „warme Worte“ und „nutzlose Ortstermine“. Ein schnelles Ende der Grenzkontrollen schloss er aus.