Politik

„Wlan-Gesetz ist ein Tropfen auf den heißen Stein“

Zum Artikel: „Mit Trippelschritten ins digitale Zeitalter“ vom 17. September

Die Pläne der Bundesregierung für mehr Rechtssicherheit der Anbieter von öffentlichem Wlan bedeuten lediglich den berühmten Tropfen auf den heißen Stein. Denn das Problem beim neuen Wlan-Gesetz von Sigmar Gabriel bleibt, dass hier immer noch eher die Betonung der Risiken als der Chancen im Mittelpunkt steht. Obwohl Online-Pioniere wie etwa Estland eindeutig zeigen, dass bei einer vollständigen Liberalisierung von öffentlichen Internetzugängen die illegalen Aktivitäten von Usern nicht zunehmen. Deshalb verdient die große Koalition auch weiterhin leider das Attribut einer „Fortschrittsbremse“. Von ihren fehlenden Ambitionen geht zudem die nicht geringe Gefahr aus, dass am Ende die mittlerweile so gerne in vielen Politikerreden erwähnte vierte industrielle Revolution lediglich außerhalb Deutschlands stattfindet!

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

Erlaubt ist alles, was der Genesung dient

Zum Artikel: „Bei Krankschreibung
auf Aktivitäten außer Haus verzichten“
vom 17. September

Man darf alles machen, was der Genesung nicht im Wege steht oder ihr sogar förderlich ist. Einkaufen ist lebenswichtig, Kinobesuch kann, zum Beispiel bei der Diagnose „Erschöpfungssyndrom“ sogar zur schnelleren Besserung beitragen. Sogar innerhalb Deutschlands verreisen, stellt kein Problem dar, etwa zu einem Kurort, wenn der Arzt das für sinnvoll hält. Das sollte man sich aber vorher schriftlich vom Arzt bestätigen lassen. Den Arbeitgeber geht weder die Diagnose noch das Verhalten während der Krankschreibung etwas an. Also bloß keine Angst machen lassen.

Stephan Le Marque, via Facebook

Technikdefekte und Überfüllung der Busse sind offensichtlich

Zum Artikel: „BVG will mit mehr Personal mehr leisten“ vom 18. September

Verbesserungen in den BVG-Werkstätten kann ich nicht erkennen, wenn ich sehe, wie oft bei den BVG-Bussen technische Defekte, ob bei Türen oder Anzeigetafeln, vorhanden sind. Und hinsichtlich der Überfüllung bei Bussen zum Flughafen Tegel sind anscheinend auch keine Verbesserungen geplant.

Holger Voss, via Facebook

In die Sicherheit sollte bei der BVG investiert werden. Die Sicherheitsleute, die oft zu viert unterwegs sind, haben auch nur Angst, das merkt man. Und neulich erlebte ich, dass in einem U-Bahnhof Qualm auftauchte. Fast alle wartenden Kunden sind hustend rausgelaufen. Einer hat den SOS-Notrufknopf gedrückt. Da kam – das ist kein Witz – die Ansage: „Bitte warten Sie“.

Anina Wagner, via Facebook

Wer nicht will, muss das neue Shoppingcenter nicht besuchen

Zum Artikel: „Eine Mall für Moabit“
vom 18. September

Ich habe meine Jugend in der Turmstraße verbracht und kam nach vielen Jahren zum Schauen vorbei. Ich habe mich erschrocken, weil die Gegend so herun- tergekommen ist. So eine Mall kann den Bezirk Moabit aufwerten. Wer meckert und sagt „Wir haben schon so viele Malls“, muss nicht hingehen. Ich freue mich, bei meinem nächsten Berlin-Besuch genau in diese Mall zu gehen.

Heidi Gohlke, via Facebook

Eine neue Mall, weil in der Ecke viel Kaufkraft herrscht? Die ganze Turmstraße ist verkommen – nur noch Fast Food, 1-Euro-Shops, Wettbüros und Handy-Kramläden. Da müsste erst von Grund auf saniert und die Kaufkraft gesteigert werden, bevor man da so eine Mall hinstellt. Sie wird floppen, dafür braucht man keine Analyse.

Jan Rauchig, via Facebook