Istanbul

Türkische Armee im Nordirak

Istanbul.  Bei Luftangriffen der türkischen Armee im Nordirak sind nach einem Medienbericht mindestens 55 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur DHA unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die türkischen Streitkräfte bestätigten die Luftschläge zunächst nicht. In der Türkei kommt es seit dem Scheitern eines Waffenstillstands im Juli fast täglich zu gewaltsamen Vorfällen zwischen Sicherheitskräften und PKK-Rebellen. Betroffen ist vor allem der überwiegend von Kurden bewohnte Südosten. Die türkische Armee hat daraufhin ihre Einsätze gegen PKK-Ziele auch über die irakische Grenze hinweg verstärkt. Die PKK wiederum verübt fast täglich tödliche Anschläge auf Sicherheitskräfte.