Berlin

Geplantes Solidaritätskonzert in Berlin fällt aus

Berlin. Das geplante Solidaritätskonzert zahlreicher Musiker für Flüchtlinge am 4. Oktober in Berlin findet nicht statt. Das teilte der Konzertveranstalter Dirk Becker Entertainment aus Köln am Montag mit. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Bühne und die Technik von den Feierlichkeiten am Tag der Deutschen Einheit 24 Stunden zuvor zu nutzen. Dafür hatte Bundestagspräsident Norbert Lammert am 26. August grünes Licht gegeben. Technisch sei das aber nicht möglich. „Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Veranstaltungen ist einfach zu kurz“, so die offizielle Begründung. Ein Ersatzort sei derzeit auch nicht im Gespräch, sagte Dirk Becker der Deutschen Presse-Agentur.

Geplant waren vor dem Reichstagsgebäude Auftritte zahlreicher Musiker, die sich in der Vergangenheit gegen Fremdenfeindlichkeit engagiert hatten, darunter Herbert Grönemeyer, Peter Maffay und Udo Lindenberg. Besonders Lindenberg hatte das Konzert mehrfach angekündigt. Der Musiker widmete auch allen Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, sein neues Lied „Wir werden jetzt Freunde“.

Genannt wurden auch die Toten Hosen. Allerdings sagte Hosen-Gitarrist Breiti bereits in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung in Berlin, die Band sei vor dem Reichstag nicht dabei. Über Gründe wollte er allerdings nichts Konkretes sagen.

( dpa )

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