Kein Attentat?

Thalys-Schütze wollte angeblich Passagiere ausrauben

Laut eigenen Angaben wollte der Schütze aus dem Thalys die Passagiere ausrauben

Laut eigenen Angaben wollte der Schütze aus dem Thalys die Passagiere ausrauben

Foto: afp

Der Thalys-Schütze ist laut Anwältin erstaunt über den Terrorismus-Vorwurf. Er habe nur einen Raub geplant.

Der Bewaffnete aus dem Thalys hat den Ermittlern gegenüber angegeben, dass er Passagiere des Hochgeschwindigkeitszugs ausrauben wollte. Der Mann sei erstaunt über den Terrorismus-Vorwurf, sagte die Anwältin Sophie David, die ihn nach eigenen Angaben nach seiner Festnahme betreute, am Sonntag dem Sender BFMTV. Der 25-jährige Marokkaner behaupte auch, dass er weder geschossen noch einen Schuss gehört habe: „Er sagt, dass die Kalaschnikow nicht funktioniert hat.“

Das Kalaschnikow-Sturmgewehr und die Pistole, die er im Zug bei sich hatte, will der nach eigenen Angaben obdachlose Mann in einem Park in Brüssel gefunden haben. Er habe die Fahrgäste des Thalys erpressen und anschließend auf ein Fenster schießen wollen, um dadurch flüchten zu können, sagte er nach Davids Angaben.

Nach Darstellung von Innenminister Bernard Cazeneuve hatte der Mann Schüsse abgegeben. Mehrere Fahrgäste rangen ihn nieder. Ein Passagier erlitt bei dem Vorfall eine Schussverletzung, ein weiterer wurde mit einem Cutter-Messer geschnitten.


( dpa )

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