Brasilien

Arbeitssklaven auf Olympiabaustelle in Rio

Auf der Baustelle des Olympischen Dorfs in Rio de Janeiro haben Behörden elf als Sklaven gehaltene Arbeiter angetroffen. Nach Medienberichten vom Sonnabend stammen sie aus armen Regionen Brasiliens. Sie sollen unter falschen Versprechungen nach Rio gelockt worden sein. Die Baustellenprüfung der Behörden fand bereits Ende Juli statt, sie veröffentlichten jetzt Details. Demnach hausten die Arbeiter in schmutzigen Unterkünften in einem Armenviertel, einer Favela. Die zuständige Leiharbeiterfirma soll sie nach Behördenangaben entschädigt haben. Im August kommenden Jahres finden in Rio die Olympischen Spiele statt.

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