Polizeigewerkschaft

Islamfeindlichkeit soll bei Straftaten erfasst werden

Auch Linke und Vertreter von Muslimen dafür

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) plädiert dafür, bei Straftaten einen islamfeindlichen Hintergrund gesondert zu erfassen. „Dadurch wäre es möglich, ein Lagebild zu erstellen und zu sehen, ob antimuslimische Straftaten zunehmen“, sagte der GdP-Vizevorsitzende Jörg Radek der Berliner Morgenpost. „Wenn man antisemitische Straftaten erfasst, sollten auch antimuslimische gezählt werden.“ Die Sprecherin des Koordinationsrats der Muslime, Nurhan Soykan, unterstützte die Forderung.

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