Politik

PKK, YPG und Peschmerga - Organisationen der Kurden

PKK Die türkisch-kurdische Arbeiterpartei Kurdistans ist in der Türkei verboten und steht dort sowie in der EU und den USA auf der Terrorliste. Ihr Hauptquartier liegt in den Kandil-Bergen im Nordirak. Von 1984 an kämpfte die PKK mit Waffengewalt und Anschlägen für einen kurdischen Staat oder ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei.

YPG Die kurdischen Volksschutzeinheiten im Norden Syriens sind eng mit der PKK verbunden. Sie haben sich zum erbitterten Gegner des IS entwickelt und sind der wichtigste Partner des von den USA geführten Bündnisses gegen den IS. Die YPG beherrscht die größten Teile der Grenze zur Türkei. Dort haben die Kurden in drei Kantonen Selbstverwaltungen errichtet.

Peschmerga Die Militäreinheiten der irakischen Kurden waren als Widerstandskämpfer bekannt, verwandeln sich aber seit dem IS-Vormarsch mehr und mehr in reguläre Streitkräfte der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak. Sie erhalten Waffen aus Deutschland und anderen Ländern. Das Verhältnis zu PKK und YPG ist traditionell angespannt.