Studie

Dritte Programme zeigen immer mehr Unterhaltung

Die Dritten Programme der ARD zeigen mehr Unterhaltungs- als Informationssendungen. Das ergab eine Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS). Zudem könnten sie ihren Sendebetrieb nur durch eine hohe Anzahl von Wiederholungen aufrechterhalten. Die unterhaltungsorientierte Berichterstattung habe inzwischen ein Ausmaß wie bei privaten Sendern. Der von den Sendern angegebene Anteil von bis zu 70 Prozent Information lasse sich nicht nachweisen. „Selbst wenn man Ratgebersendungen berücksichtigt, liegt er beim WDR nur bei rund 50 Prozent, der MDR kommt lediglich auf 37 Prozent“, sagte der Leiter der Studie, Joachim Trebbe.