Politik

„Härtere Strafen für notorische Schmutzfinken“

| Lesedauer: 3 Minuten
Mathias Stegel

Zum Artikel: „BSR soll Parks und Badestellen besser säubern“ vom 20. Juli

Wenn die BSR unsere Parks und Badestellen besser säubern soll, ist es wie Pferde von hinten aufzuzäumen. Nur weil es sich wenige Mitmenschen angewöhnt haben, ihren Müll einfach oder absichtlich in die Landschaft zu schmeißen, muss die Mehrheit für die Beseitigung bezahlen. Bessere Aufklärung tut Not. Wenn es gar nicht anders geht, sollte notorische Schmutzfinken zu Sozialstunden in Alten- und Pflegeheimen oder zur Parkpflege herangezogen werden oder mit härteren Strafen (Bußgeldern) bedacht werden.

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Wie wäre es, wenn jeder seinen Abfall wieder mitnimmt und zu Hause entsorgt. Außerdem müssten mehr Abfallbehälter aufgestellt werden, um groben Unrat entsorgen zu können. Wer diese nicht benutzt, muss mit Strafen belegt werden. In Amerika funktioniert das hervorragend.

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Wo ist das Problem? Berlin hat etwa 200.000 Arbeitslose und etwa 500.000 Hartz-IV-Empfänger. Aus dieser großen Anzahl von Menschen muss es doch möglich sein, die BSR zu unterstützen. Auf diese Weise können die Menschen der Stadt etwas zurückgeben.

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Lieber niveauvolle deutsche

Produktionen fördern


Zum Artikel: „Beim ‚Homeland‘-Dreh wird alles zur Geheimsache“ vom 22. Juli

Warum lässt sich die Berliner Morgenpost denn auf einen so albernen

Pressetermin ein? Die Kostüme dürfen nicht beschrieben werden? Dass kann

doch jeder Komparse tun. Der hat zwar auch ein Redeverbot in seinem 85-Euro-Vertrag, dafür genießt er aber Informantenschutz nach deutschem

Presserecht. Berlins Regierender Bürgermeister – ist der auch zum Schweigen vergattert? – hätte die alberne amerikanische Filmproduktion nicht durch seinen Besuch aufwerten sollen. Die deutsche Filmförderung sollte lieber in niveauvolle deutsche Produktionen gesteckt werden. Die Amerikaner können ihren Käse auch in irgendeiner Blechbude in Hollywood drehen.

Lichtenberg

Erbärmliche Feilscherei um

angemessene Entschädigung

Zum Artikel: „Ein offener Brief an die Lufthansa“ vom 22. Juli

Die Auseinandersetzung zwischen der Lufthansa und den Hinterbliebenen

der Opfer des Germanwings-Unglücksfluges ist schäbig und peinlich. Ein Menschenleben ist einmalig und unersetzlich und sein Verlust durch eine noch so hohe Geldleistung nicht zu kompensieren. Die von der Lufthansa vorgesehenen Zahlungen haben daher vor allem symbolischen Charakter und können allenfalls als Ersatz für materielle Verluste und Aufwendungen der Hinterbliebenen infolge der Katastrophe angesehen werden. Mir erscheint es daher erbärmlich, wenn die – zu Recht von Schmerz, Trauer und Verzweiflung erfüllten – Hinterbliebenen nun in eine Feilscherei um die Höhe des ihnen zugedachten Betrages eintreten.

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Zwischenzeitliche Panne müssen bis 2023 hingenommen werden


Zum Artikel: „In der Warteschleife beim Notruf“ vom 17. Juli

Polizeisprecher Redlich sagt, dass Investitionen in die derzeitige Zentrale nicht anstünden. Stattdessen warte man lieber bis 2023, da würde die Einsatzleitzentrale eh umziehen. Zwischenzeitliche Pannen und Ausfälle müssen die Berliner und Besucher hinnehmen. Und was sagt unser Innensenator als politisch Verantwortlicher? Nichts! Frank Henkel schweigt.

Wilmersdorf

( Klaus Salomon, )

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