„Sexarbeit“

Gesetzentwurf zur Prostitution verschärft

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hat ihren Entwurf für das Prostituiertenschutzgesetz nach „Spiegel“-Angaben erneut verschärft. Dies sei auf Drängen der Unionsfraktion erfolgt, meldet das Nachrichtenmagazin. Vor allem die Regeln für „Sexarbeiter“ würden strenger. So sollten Prostituierte direkt mit einem Bußgeld belegt werden, wenn sie ihre Anmeldebestätigung nicht vorweisen könnten. Im ersten Entwurf habe es noch geheißen, dass die Verstöße „beharrlich“ sein müssten, um als Ordnungswidrigkeit geahndet zu werden. Anders als bislang geplant solle auch „Gelegenheitsprostitution“ unter das neue Gesetz fallen.

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