Politik

Was Clausewitz zur Griechen-Krise sagen würdeWas Clausewitz zur Griechen-Krise sagen würdeWas Clausewitz zur Griechen-Krise sagen würdeWas Clausewitz zur Griechen-Krise sagen würdeWas Clausewitz zur Griechen-Krise sagen würde

Der preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinNach dessen Theorie stimmen Planung und Ausführung oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinNach dessen Theorie stimmen Planung und Ausführung oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinNach dessen Theorie stimmen Planung und Ausführung oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht übereinDer preußische Militärtheoretiker stellte vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ auf: Planung und Ausführung stimmen oft nicht überein

Die griechische Misere, die mittlerweile in eine Krise der ganzen Euro-Zone zu münden droht, ist ein politisches Paradoxon. Ein Land, dem aufgrund von Jahrzehnte währender Korruption, inkompetenter Verwaltung, Klientelwirtschaft und Steuerflucht der Bankrott droht, erhält großzügige Hilfe – und wählt umgehend eine radikale Regierung, die diese Hilfe sowie die Aussicht auf endlich heilende Reformen zurückweist. Wer in Berlin oder Brüssel dieses Szenario vorausgesagt hätte, wäre kaum ernst genommen worden.

Der preußische Offizier Carl von Clausewitz (1780–1831), neben dem chinesischen General Sun Tsu (um 500 v. Chr.) wohl der berühmteste Militärtheoretiker, hat vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ entwickelt.

Der Begriff Friktion stammt ursprünglich aus der Mechanik und bezeichnet jene Reibung zwischen Gegenständen, die, im Wortsinne, „reibungslose“ Abläufe verhindert. Clausewitz beschreibt mit Friktion all jene kleinen oder größeren Probleme, die plötzlich auftauchen und verhindern, dass die operative Durchführung eines Vorhabens der Planung entspricht.

Der Preuße bezieht das auf den Krieg, aber die Theorie der Friktion findet inzwischen auch in der Systemanalyse der Gesellschaft und sogar in der Marktforschung Anwendung. „Durch den Einfluss unzähliger kleiner Umstände, die auf dem Papier nie gehörig in Betrachtung kommen können“, bleibe man am Ende weit hinter dem Ziel, schreibt Clausewitz. In der Tat.

Die großen Debakel der Gegenwart sind meistens eine unheilvolle Mischung aus fehlerhafter Planung und obendrein der Clausewitz’schen Friktion. Dass eine Währungsunion nur funktionieren kann, wenn die beteiligten Volkswirtschaften annähernd gleich leistungsfähig sind, liegt auf der Hand. Hier wurden Planungsfehler gemacht. Doch hätte man in der Planung den irrwitzigen Fall berücksichtigen müssen, dass sich ein wirtschaftlich völlig ungeeignetes Land frech mit gefälschten Bilanzen eine Euro-Mitgliedschaft erschleicht?

Oder nehmen wir den Irakkrieg, der mittlerweile als Keimzelle der Unruhe in der ganzen Region und als Ausgangspunkt für die Entstehung des furchtbaren „Islamischen Staates“ gilt. Der irakische Staat des Diktators Saddam Hussein ruhte im Wesentlichen auf zwei Säulen: der allgegenwärtigen Staatspartei Baath und der Armee. Indem der amerikanische „Prokonsul“ Paul Bremer ausgerechnet diese beiden Organisationen auflöste, bewirkte er den Zusammenbruch des Staates mit allen chaotischen Folgen – ein kapitaler Planungsfehler. Doch konnte man in Washington voraussehen, dass die schiitisch dominierte Regierung, die man wählen ließ, ihre Macht nicht zur Stabilisierung des Staates nutzen würde wie vorgesehen, sondern für einen Unterdrückungsfeldzug gegen die sunnitische Minderheit? Der dann zur Radikalisierung der Sunniten und letztlich zur Schaffung des Monsters IS führte. Saddam hatte die Schiiten blutig unterdrückt; Washington wollte politische Gerechtigkeit im Irak herstellen. Doch der menschliche Faktor in Gestalt des rachsüchtigen und verantwortungslosen Regierungschefs Nuri al-Maliki, der sich plötzlich zum Diktator aufwarf, machte den USA einen Strich durch die Rechnung. „Man bedenke, daß ... alles aus Individuen zusammengesetzt ist, deren jedes seine eigene Friktion nach allen Seiten hin behält“, schrieb Clausewitz vor zwei Jahrhunderten.

Eine spektakuläre Divergenz zwischen Planung und Realität kennzeichnet das Euro-System selbst. Installiert wurde es einst auf Drängen Frankreichs. Mit der Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung sollte Deutschland nach dem Willen der Regierung in Paris dauerhaft daran gehindert werden, mittels einer mächtigen D-Mark eine faktische Dominanz über Europa auszuüben. Doch viele vorher nicht berücksichtigte Friktions-Faktoren – darunter die Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit nicht zuletzt aufgrund sozialer Einschnitte ausgerechnet durch eine sozialdemokratische Regierung – führten zum gegenteiligen Resultat: einer deutschen Dominanz des gesamten europäischen Währungsraumes.

Die griechische Misere, die mittlerweile in eine Krise der ganzen Eurozone zu münden droht, ist ein politisches Paradoxon. Einem Land, dem aufgrund von Jahrzehnte währender Korruption, inkompetenter Verwaltung, Klientelwirtschaft und Steuerflucht der Bankrott droht, erhält großzügige Hilfe – und wählt umgehend eine radikale Regierung, die diese Hilfe sowie die Aussicht auf endlich heilende Reformen zurückweist. Wer in Berlin oder Brüssel dieses Szenario vorausgesagt hätte, wäre kaum ernst genommen worden.

Der preußische Offizier Carl von Clausewitz (1780-1831), neben dem chinesischen General Sun Tsu (um 500 v. Chr.) wohl der berühmteste Militärtheoretiker, hat vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ entwickelt.

Der Begriff Friktion stammt ursprünglich aus der Mechanik und bezeichnet jene Reibung zwischen Gegenständen, die, im Wortsinne, „reibungslose“ Abläufe verhindert. Clausewitz beschreibt mit Friktion all jene kleinen oder größeren Probleme, die plötzlich auftauchen und verhindern, dass die operative Durchführung eines Vorhabens der Planung entspricht.

Der Preuße bezieht das auf den Krieg, aber die Theorie der Friktion findet inzwischen auch in der Systemanalyse der Gesellschaft und sogar in der Marktforschung Anwendung. „Durch den Einfluss unzähliger kleiner Umstände, die auf dem Papier nie gehörig in Betrachtung kommen können“, bleibe man am Ende weit hinter dem Ziel, schreibt Clausewitz. In der Tat.

Die großen Debakel der Gegenwart sind meistens eine unheilvolle Mischung aus fehlerhafter Planung und obendrein der Clausewitz’schen Friktion. Dass eine Währungsunion nur funktionieren kann, wenn die beteiligten Volkswirtschaften annähernd gleich leistungsfähig sind, liegt auf der Hand. Hier wurden Planungsfehler gemacht. Doch hätte man in der Planung den irrwitzigen Fall berücksichtigen müssen, dass sich ein wirtschaftlich völlig ungeeignetes Land frech mit gefälschten Bilanzen eine Euro-Mitgliedschaft erschleicht?

Oder nehmen wir den Irak-Krieg, der mittlerweile als Keimzelle der Unruhe in der ganzen Region und als Ausgangspunkt für die Entstehung des furchtbaren „Islamischen Staates“ gilt. Der irakische Staat des Diktators Saddam Hussein ruhte im Wesentlichen auf zwei Säulen: der allgegenwärtigen Staatspartei Baath und der Armee. Indem der amerikanische „Prokonsul“ Paul Bremer ausgerechnet diese beiden Organisationen auflöste, bewirkte er den Zusammenbruch des Staates mit allen chaotischen Folgen – ein kapitaler Planungsfehler. Doch konnte man in Washington voraussehen, dass die schiitisch dominierte Regierung, die man wählen ließ, ihre Macht nicht zur Stabilisierung des Staates nutzen würde wie vorgesehen, sondern für einen Unterdrückungsfeldzug gegen die sunnitische Minderheit? Der dann zur Radikalisierung der Sunniten und letztlich zur Schaffung des Monsters IS führte. Saddam hatte die Schiiten blutig unterdrückt; Washington wollte politische Gerechtigkeit im Irak herstellen. Doch der menschliche Faktor in Gestalt des rachsüchtigen und verantwortungslosen Regierungschefs Nuri al-Maliki, der sich plötzlich zum Diktator aufwarf, machte den USA einen Strich durch die Rechnung. „Man bedenke.. dass alles aus Individuen zusammengesetzt ist, deren jedes seine eigene Friktion nach allen Seiten hin behält“, schrieb Clausewitz vor zwei Jahrhunderten.

Eine spektakuläre Divergenz zwischen Planung und Realität kennzeichnet das Euro-System selbst. Installiert wurde es einst auf Drängen Frankreichs. Mit der Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung sollte Deutschland nach dem Willen der Regierung in Paris dauerhaft daran gehindert werden, mittels einer mächtigen D-Mark eine faktische Dominanz über Europa auszuüben. Doch viele vorher nicht berücksichtigte Friktions-Faktoren – darunter die Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit nicht zuletzt aufgrund sozialer Einschnitte ausgerechnet durch eine sozialdemokratische Regierung – führten zum gegenteiligen Resultat: einer deutschen Dominanz des gesamten europäischen Währungsraumes.

Die griechische Misere, die mittlerweile in eine Krise der ganzen Euro-Zone zu münden droht, ist ein politisches Paradoxon. Ein Land, dem aufgrund von Jahrzehnte währender Korruption, inkompetenter Verwaltung, Klientelwirtschaft und Steuerflucht der Bankrott droht, erhält großzügige Hilfe – und wählt umgehend eine radikale Regierung, die diese Hilfe sowie die Aussicht auf endlich heilende Reformen zurückweist. Wer in Berlin oder Brüssel dieses Szenario vorausgesagt hätte, wäre kaum ernst genommen worden.

Der preußische Offizier und berühmte Militärtheoretiker Carl von Clausewitz (1780–1831) hat vor 200 Jahren die „Theorie der Friktion“ entwickelt. Der Begriff Friktion stammt ursprünglich aus der Mechanik und bezeichnet jene Reibung zwischen Gegenständen, die, im Wortsinne, „reibungslose“ Abläufe verhindert. Clausewitz beschreibt mit Friktion all jene kleinen oder größeren Probleme, die plötzlich auftauchen und verhindern, dass die operative Durchführung eines Vorhabens der Planung entspricht. Der Preuße bezieht das auf den Krieg, aber die Theorie der Friktion findet inzwischen auch in der Systemanalyse der Gesellschaft und sogar in der Marktforschung Anwendung. „Durch den Einfluss unzähliger kleiner Umstände, die auf dem Papier nie gehörig in Betrachtung kommen können“, bleibe man am Ende weit hinter dem Ziel, schreibt Clausewitz. In der Tat.

Die Debakel der Gegenwart sind meistens eine unheilvolle Mischung aus fehlerhafter Planung und obendrein der Clausewitz’schen Friktion. Dass eine Währungsunion nur funktionieren kann, wenn die beteiligten Volkswirtschaften annähernd gleich leistungsfähig sind, liegt auf der Hand. Hier wurden Planungsfehler gemacht. Doch hätte man in der Planung den irrwitzigen Fall berücksichtigen müssen, dass sich ein wirtschaftlich ungeeignetes Land frech mit gefälschten Bilanzen eine Euro-Mitgliedschaft erschleicht?

Oder nehmen wir den Irak-Krieg, der mittlerweile als Keimzelle der Unruhe in der ganzen Region und als Ausgangspunkt für die Entstehung des furchtbaren „Islamischen Staates“ gilt. Der irakische Staat des Diktators Saddam Hussein ruhte im Wesentlichen auf zwei Säulen: der allgegenwärtigen Staatspartei Baath und der Armee. Indem der amerikanische „Prokonsul“ Paul Bremer ausgerechnet diese beiden Organisationen auflöste, bewirkte er den Zusammenbruch des Staates mit allen chaotischen Folgen – ein kapitaler Planungsfehler. Doch konnte man in Washington voraussehen, dass die schiitisch dominierte Regierung, die man wählen ließ, ihre Macht nicht zur Stabilisierung des Staates nutzen würde wie vorgesehen, sondern für einen Unterdrückungsfeldzug gegen die sunnitische Minderheit? Der dann zur Radikalisierung der Sunniten und letztlich zur Schaffung des Monsters IS führte. Saddam hatte die Schiiten unterdrückt; Washington wollte Gerechtigkeit im Irak herstellen. Doch der menschliche Faktor in Gestalt des verantwortungslosen Regierungschefs Nuri al-Maliki, der sich plötzlich zum Diktator aufwarf, machte den USA einen Strich durch die Rechnung. „Man bedenke, daß ... alles aus Individuen zusammengesetzt ist, deren jedes seine eigene Friktion nach allen Seiten hin behält“, schrieb Clausewitz vor zwei Jahrhunderten.

Eine spektakuläre Divergenz zwischen Planung und Realität kennzeichnet das Euro-System selbst. Installiert wurde es einst auf Drängen Frankreichs. Mit der Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung sollte Deutschland nach dem Willen der Regierung in Paris dauerhaft daran gehindert werden, mittels einer mächtigen D-Mark eine faktische Dominanz über Europa auszuüben. Doch viele vorher nicht berücksichtigte Friktionsfaktoren – darunter die Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit nicht zuletzt aufgrund sozialer Einschnitte ausgerechnet durch eine sozialdemokratische Regierung – führten zum gegenteiligen Resultat: einer deutschen Dominanz des gesamten europäischen Währungsraumes.