Politik

Die Zeit wird knapp - Der Griechenland-Fahrplan

Bis 09. Juli: Die Euro-Partner erwarten laut Bundeskanzlerin Merkel, dass die griechische Regierung detaillierte Vorschläge macht, wie ein Hilfsprogramm des Euro-Rettungsschirms ESM aussehen könne.

10. Juli: Griechische Staatspapiere mit kur-
zen Laufzeiten (T-Bills) in Höhe von zwei Mil-
liarden Euro werden fällig und müssten durch neue abgelöst werden. Dieser Termin ist für Urteile der Ratingagenturen wichtig.

12. Juli: Die 28 EU-Staaten (also auch die Nicht-Euro-Staaten) beraten bei einem Sondergipfel über die Griechenland-Krise.

13. Juli: Athen muss eine weitere Rate von knapp 500 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds IWF zurückzahlen.

17. Juli: Weitere T-Bills in Höhe von einer Milliarde Euro werden fällig.

20. Juli: Athen muss insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Sollte diese Zahlung ausfallen, dürfte die EZB kaum in der Lage sein, weiter Notfallkredite (Ela-Kredite) an griechische Banken zu ermöglichen.