Sonntagsfrage

Umfragetief - Piraten fallen in der Wählergunst ab

Wenn jetzt Bundestagswahlen wären, hätte Rot-Grün  die Nase vor Schwarz-Gelb. Die Piraten wären drin, sind aber im Umfragetief.

Die schwarz-gelbe Koalition ist in der Wählergunst gegenüber SPD und Grünen derzeit im Hintertreffen: In dem am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL lag Rot-Grün mit 41 Prozent vor FDP und Union, die insgesamt auf 37 Prozent kommen. Der SPD wollen wie in der Vorwoche 27 Prozent der Wähler ihre Stimme geben, den Grünen unverändert 14 Prozent. Die Union fiel im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 32 Prozent. Die FDP legte jedoch einen Punkt zu und erreichte wieder fünf Prozent.

Die Linke konnte sich der Umfrage zufolge nach ihrem turbulenten Parteitag in Göttingen etwas erholen, sie stieg um einen Punkt von sechs auf sieben Prozent. Die Piraten dagegen fielen um einen Punkt auf zehn Prozent - ihr schlechtester Wert in der Umfrage seit Ende März. Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete den zweistelligen Wert für die Piraten im Magazin „Stern“ als „immer noch sensationell“. Deren personelle Streitigkeiten würden die Wähler kaum abschrecken. „Wer die Piraten wählt, gibt ihnen die Stimme in erster Linie aus Unmut über die etablierten Parteien“, so Güllner.

Für die Erhebung befragte das Forsa-Institut in der vergangenen Woche 2504 repräsentativ ausgesuchte Bürger.

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