Pakistan

USA wollten al-Qaidas Nummer zwei mit Drohne-Attacke töten

Foto: dpa

Bei dem Drohnen-Angriff in Pakistan sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Die USA hoffen, dass der Top-Terrorist al-Libi darunter ist.

Die jüngsten US-Drohnenangriffe in Pakistan sollten nach Angaben von US-Kreisen die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Qaida treffen. Ob Abu Jahia al-Libi bei den Angriffen in den vergangenen zwei Tagen getötet wurde, sei nicht sicher, man sei aber „optimistisch“, hieß es am Montag in Washington.

Den Kreisen zufolge wurden von Raketen, die von unbemannten Flugzeugen abgefeuert wurden, weniger als fünf Menschen getötet. Pakistanische Sicherheitskreise in Peshawar sprachen dagegen von acht Toten. Pakistan fordert ein Ende der Drohnenangriffe.

Al-Libi wurde zweithöchster Al-Qaida-Führer, nachdem der Ägypter Ajman al Sawahiri nach der Tötung Osama bin Ladens vor einem Jahr die Führung des Terrornetzwerks übernahm. Seitdem haben die USA mehr als ein Dutzend ranghoher Al-Qaida-Mitglieder getötet oder gefangen genommen.

Das Weiße Haus führt eine Liste mit mutmaßlichen Terroristen, die getötet oder gefangen genommen werden sollen. Sie wird von den Streitkräften und dem Geheimdienst CIA erstellt und letztendlich vom Präsidenten gebilligt. Für die Ergreifung al-Libis ist eine Belohnung von einer Million Dollar ausgesetzt.

Beim dritten US-Drohnenangriffen in drei Tagen waren am Montag im pakistanischen Stammesgebiet zu Afghanistan mindestens 15 Menschen getötet worden. Am Wochenende waren bei zwei US-Drohnenangriffen insgesamt mindestens zehn Menschen getötet worden.

( dapd/dpa/ap )

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