EZB-Ratstreffen

Spanien setzt das Schengen-Abkommen aus

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Mit Kontrollen an den Grenzen will Spanien verhindern, dass Demonstranten wegen des EZB-Ratstreffens ins Land kommen.

Spanien setzt wegen des Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB) in Barcelona das Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit in Europa vorübergehend aus. Die Maßnahme gilt von Sonnabend bis zum kommenden Freitag. Mit Kontrollen an den Grenzen soll verhindert werden, dass Demonstranten nach Spanien kommen. Besonders an der Grenze zu Frankreich und in den Flughäfen von Barcelona und Gerona könnte es deshalb zu verstärkten Kontrollen kommen.

Alle Reisenden und auch die Bürger der EU- und Schengenländer benötigen für die Einreise nach Spanien einen Reisepass. Der EZB-Rat tritt am 3. Mai in Barcelona zusammen.

( dapd/tj )