Präsidentschaftswahl

Amtsinhaber Obama liegt in Umfrage hinter Romney

Die Umfragewerte für US-Präsident Barack Obama werden acht Monate vor der Wahl schlechter. Ein Grund sind die hohen Benzinpreise.

Foto: AFP

Gesunkene Zustimmungswerte für US-Präsident Barack Obama infolge explodierender Spritpreise lassen seine Gegner aus dem republikanischen Lager Morgenluft für die Präsidentschaftswahl im November wittern. Nach der jüngsten Erhebung des Fernsehsenders ABC und der "Washington Post" waren nur noch 46 Prozent der repräsentativ Befragten mit Obamas Arbeit zufrieden, 50 Prozent waren es nicht.

Im Februar hatte die Zustimmungsrate noch bei 50 Prozent gelegen. Die schlechteren Werte führten die Meinungsforscher auf unter anderem auf rapide steigende Benzinpreise zurück.

Hinter Romney, aber vor Santorum

Meinungsforscher sehen Zustimmungswerte von 50 Prozent und mehr als wichtiges Zeichen dafür, ob sich ein Präsident Hoffnungen auf eine zweite Amtszeit machen kann. Im Duell mit dem aussichtsreichsten republikanischen Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney würde ihm Obama der Umfrage zufolge nach jetzigem Stand unterliegen.

Laut der Erhebung käme Obama auf 47 Prozent, der Ex-Gouverneur von Massachusetts auf 49 Prozent. Sollte Romneys republikanischer Konkurrent, der früheren Senator von Pennsylvania, Rick Santorum , gegen Obama kandidieren, erhielte er demnach 46 Prozent, Obama hingegen 49 Prozent.