Vorwahl bei Republikanern

Das sind die Favoriten in den "Super Tuesday"-Staaten

Es ist ein vorentscheidender Wahltag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner. Das müssen Sie zur Abstimmung in den zehn Bundesstaaten wissen.

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Mit den meisten Siegen auf dem Konto ist Mitt Romney als klarer Favorit in den bislang wichtigsten Test im Vorwahlrennen der US-Republikaner gegangen. Am "Super Tuesday“ wird in gleich zehn Bundesstaaten über einen Gegenkandidaten von Präsident Barack Obama abgestimmt.

Trotz des Vorsprungs des Multimillionärs deuten Umfragen in wichtigen Staaten wie Ohio und auch Tennessee auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem ärgsten Verfolger hin, dem erzkonservativen Ex-Senator Rick Santorum.

Bei den Abstimmungen geht es um insgesamt 437 Delegierte für den Nominierungsparteitag im August. Das ist mehr als ein Drittel der Stimmen, die ein Bewerber benötigt, um als Gegenkandidat von Amtsinhaber Obama auf den Schild gehoben zu werden. Es ist der bislang wichtigste Wahltag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner.

In Ohio hat die Abstimmung bereits um 12.30 Uhr MEZ begonnen; die Wahllokale schließen zwölf Stunden später. Auf dem Staat im Mittleren Westen richten sich alle Augen, weil er bei Präsidentschaftswahlen stets hart umkämpft ist. Erhebungen sehen Romney und Santorum Kopf an Kopf – das Rezept für eine lange US-Wahlnacht.

In dem wichtigen Bundesstaat Virginia durften die Wähler schon um 12.00 Uhr MEZ an die Urnen, Schluss ist dann um 01.00 Uhr am Mittwoch MEZ. Dort treten allerdings nur Romney und der Abgeordnete Ron Paul an.

Newt Gingrich und Rick Santorum hatten es nicht geschafft, jeweils 10.000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln – die Voraussetzung, um zur Wahl zugelassen zu werden. Erhebungen sehen klar einen Sieg des Favoriten Romney im Vorwahlrennen am Horizont.

In Tennessee öffneten die Wahllokale um 13.00 Uhr MEZ und schließen 13 Stunden später. Beobachter in Washington gehen davon aus, dass Romney die Kandidatur sicher ist, wenn er neben Ohio auch die Wahl in dem Südstaat für sich entscheidet. Doch sehen Erhebungen Romney und Santorum beinahe gleichauf – das verspricht Spannung.

In dem kleinen Neuengland-Staat Vermont haben die Wähler zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe, zwischen 13.00 Uhr MEZ und 01.00 Uhr am Mittwoch MEZ. Romney liegt Umfragen zufolge vorne, allerdings nicht allzu deutlich vor seinem ärgsten Mitbewerber Santorum.

In Georgia haben die Wahllokale um 13.00 Uhr MEZ geöffnet und schließen zwölf Stunden später. Es ist der Heimatstaat des ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich – und dort sagen ihm die Umfragen auch einen klaren Sieg voraus. Es wäre erst Gingrichs zweiter.

In Massachusetts darf ebenfalls schon seit 13.00 Uhr MEZ gewählt werden, allerdings eine Stunde länger als in Georgia. In dem Ostküstenstaat war Favorit Romney einmal Gouverneur. Ein Sieg des Multimillionärs ist Umfragen zufolge eine klare Sache.

In dem konservativen Staat Oklahoma im Mittleren Westen konnten die Wähler ab 14.00 Uhr MEZ an den Start gehen und haben dann zwölf Stunden Zeit zur Stimmabgabe. Umfragen prognostizieren einen klaren Sieg für den erzkonservativen und tiefreligiösen Santorum.

In dem dünn besiedelten Staat North Dakota im Norden der USA bestimmen die Bürger auf Wahlversammlungen (Caucases) zwischen 00.30 und 03.30 am Mittwoch MEZ ihren republikanischen Favoriten.

In Idaho gehen die Wahlversammlungen zur Kür des Kandidaten um 04.30 Uhr MEZ am Mittwoch zu Ende.

In dem weit abgelegen Staat Alaska treffen sich die Bürger zwischen 02.00 und 07.00 Uhr am Mittwoch zum Caucus.

Live dabei: Morgenpost Online berichtet auf einem Sonderchannel die ganze Nacht über den "Super Tuesday " .