Deal mit USA

Nordkorea setzt Atomprogramm aus

Foto: dpa / dpa/DPA

Nordkorea hat einer Aussetzung seines Atomprogramms in der Anlage von Yongbyon zugestimmt. Dies betreffe Atomwaffentests, die Urananreicherung sowie den Abschuss von Langstreckenraketen, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch in Washington mit.

Nordkorea hat nach Angaben der USA einem Atom- und Raketentest-Moratorium zugestimmt, das auch den Rückkehr von UN-Inspektoren in das abgeschottete Land beinhaltet. Unter anderem sollten Atomtests und der Start von Langstreckenraketen sowie Arbeiten in der Atomanlage Yongbyon gestoppt werden, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung des Außenministeriums in Washington. Inspektoren der UN-Atombehörde IAEA sollten die Umsetzung überwachen.

Im Gegenzeug hätten die USA zugestimmt, die Details einer geplanten Lebensmittelhilfe festzuzurren und weitere Schritte zu unternehmen, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern. Zwar habe man noch große Vorbehalte, hieß es in der US-Erklärung weiter. Die Ankündigung stelle jedoch einen „wichtigen, wenn auch begrenzten“ Fortschritt dar.

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