Kolumbien

Farc-Guerilla kündigt Freilassung aller Geiseln an

Foto: AFP

Die kolumbianischen FARC-Rebellen wollen fortan auf die Entführung von Zivilisten verzichten und kündigten auf ihrer Webseite die Freilassung aller Geiseln an. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos begrüßte die Ankündigung

Die Farc-Guerilla in Kolumbien hat die Freilassung aller Geiseln und die Aufgabe der Entführungen als Kampfmethode angekündigt. Mit der am Sonntag auf ihrer Website veröffentlichten Ankündigung kommen die Rebellen der Forderung der Regierung entgegen, vor Friedensverhandlungen müssten die Geiseln freikommen und die bewaffneten Aktionen eingestellt werden. Zehn Militärs und Polizisten befinden sich seit Jahren in den Händen der linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc).

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos wertete die Ankündigung in seinen Twitter-Account als „wichtigen und notwendigen, aber unzulänglichen Schritt in die richtige Richtung“. Gleichzeitig bot er Garantien für eine reibungslose Übergabe der Geiseln an.

Die Rebellen hatten Anfang Februar die Freilassung von zunächst sechs der zehn Geiseln unter Hinweis auf eine erhöhte Militärpräsenz in dem für die Übergabe vorgesehenen Gebiet wieder abgesagt. Ein Datum für die jetzt in Aussicht gestellte Freilassung aller Geiseln wurde nicht genannt.

( dpa/bee )

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