Alaska

Letzter Sitz im US-Senat geht an Republikanerin

Die bisherige Inhaberin des Sitzes, Lisa Murkowski, zieht wieder in den Senat ein. Damit haben die Republikaner sechs Sitze hinzugewonnen.

Gut zwei Wochen nach der US-Kongresswahl ist das letzte Rennen um die Sitze im Senat gelaufen: In Alaska setzte sich die republikanische Amtsinhaberin Lisa Murkowski durch. Sie siegte nach einem zähen Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den von der rechtspopulistischen Tea-Party unterstützten Kandidaten Joe Miller, wie US-Medien am Donnerstag berichteten.

Die Republikaner verfügen in der kleineren Kongresskammer über 47 Sitze, 6 mehr als bisher. Die Demokraten bringen es auf 53 Mandate unter Einschluss von 2 Unabhängigen, die mit ihnen eine Fraktionsgemeinschaft bilden.

Murkowski hatte zwar in der parteiinternen Kandidatenkür der Republikaner in Alaska gegen Miller verloren, war aber dennoch bei der Kongresswahl vom 2. November angetreten. In der Nacht zum Donnerstag erklärte sie sich mit Unterstützung ihrer Partei schließlich zur Siegerin der Abstimmung, berichtete die Zeitung „Anchorage Daily News“.

Miller hatte mit einer Reihe radikaler Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. So lobte er bei einer Wahlveranstaltung die Berliner Mauer und Ostdeutschland als Vorbild für die US-Grenze zu Mexiko, über die viele illegale Einwanderer in die USA kommen. Einem Reporter, der ihm unangenehme Fragen stellte, ließ er Handschellen anlegen.

( dpa/ks )

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