Kandidatur 2012

Palin sagt Obama für Präsidentenwahl den Kampf an

Sarah Palin will 2012 wieder in den Ring steigen: Sie rechnet sich gegen Barack Obama gute Chancen bei der Präsidentschaftswahl aus.

Die Galionsfigur der Erzkonservativen in den USA, Sarah Palin, rechnet sich im Falle einer Präsidentschaftskandidatur durchaus Chancen gegen Amtsinhaber Barack Obama aus. Dem US-Fernsehsenders ABC sagte die einstige republikanische Vizepräsidentschafts-Bewerberin auf die Frage, ob sie Obama 2012 schlagen könne: „Ich denke doch“.

Zu einer möglichen Bewerbung um das Weiße Haus sagte die ehemalige Gouverneurin von Alaska, sie „versuche herauszufinden, ob es eine gute Sache für das Land, für die Debatte, für meine Familie“ sein würde, wie ABC in Auszügen des Gesprächs berichtete.

In einem Interview mit dem „New York Times Magazine“, das in der nächsten Ausgabe erscheinen soll, wurde Palin sogar noch konkreter. Auf die Frage, ob sie für 2012 eine Kandidatur in Erwägung ziehe, sagte sie: „Das tue ich.“ Sie stecke gerade „in offenen, internen Beratungen und Diskussionen mit meiner Familie, weil meine Familie hier der wichtigste Betrachtungspunkt ist“.

Der Architekt der politischen Siege des früheren Präsidenten George W. Bush, Karl Rove, hatte sich vor wenigen Wochen mit erheblichen Zweifeln an der Wählbarkeit Palins zu Wort gemeldet. „Das amerikanische Volk hat hohe Standards (was die Präsidentschaft angeht) und es verlangt ein gewisses Maß an Gesetztheit“, sagte er in einem Interview mit der britischen Zeitung „Daily Telegraph“.