Hausdurchsuchung

Anti-Terror-Razzia im New Yorker Stadtteil Queens

Foto: AP

Auf der Suche nach einem Terrorverdächtigen haben Polizisten in New York drei Wohnungen durchsucht. Die Fahndung im Stadtteil Queens habe einem Mann gegolten, der möglicherweise mit dem Terrornetzwerk al-Qaida in Verbindung stehe, sagte ein Polizeisprecher. Der Verdächtige wurde vom FBI schon länger überwacht.

Spezialeinheiten haben wegen Terrorverdachts mindestens ein Haus im New Yorker Stadtteil Queens durchsucht. Im Mittelpunkt der Aktion stand den Behörden zufolge ein Verdächtiger, der schon länger von der New Yorker Polizei und dem FBI überwacht wurde. Nachdem sich der Mann am Wochenende mit anderen Personen in Queens getroffen hatte, entschieden sich die Behörden, zuzuschlagen. Die „New York Times“ berichtete, die Behörden hätten eine Gruppe aufgespürt, die ideologisch der Extremistengruppe al-Qaida nahesteht.

Eine konkrete Bedrohung habe es nicht gegeben, sagte Senator Charles Schumer, der über die Razzia informiert wurde.Die Razzien hatten einen „präventiven“ Charakter. „Die Einheiten waren sehr erfolgreich beim Aufspüren potenziell bedrohlicher Aktionen, das war eine präventive Maßnahme“, sagte er. Die New Yorker Polizei und das FBI sprachen von einem laufenden Verfahren und nannten deshalb zunächst keine weiteren Details. New York befindet sich wenige Tage nach dem Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 im Alarmzustand.

Nach Informationen des Nachrichtensenders ABC News sollten mit der Aktion die Pläne eines mutmaßlichen Terroristen durchkreuzt werden, der vom FBI beschattet wird. „Er wurde observiert, und nachdem er am Wochenende in Queens eine Gruppe von Leuten getroffen hat, wurde die Sorge größer“, sagte der New Yorker Kongressabgeordnete Pete King dem Sender.

( Reuters/AP/AFP/fas )

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